Ettenheim freut sich über Bundesförderung für Herbert-König-Sporthalle

Herbert-König-Sporthalle
Bildquelle: Stadt Ettenheim

Eine sehr erfreuliche Nachricht brachten die Bundestagsabgeordneten Dr. Yannick Bury und Dr. Johannes Fechner gestern Bürgermeister Bruno Metz. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat über die Verteilung der ersten Tranche der sogenannten Sportmilliarde entschieden.

Insgesamt gingen 3.600 Förderanträge mit einem Antragsvolumen von 7,5 Mrd. € ein. Dem stand ein Fördervolumen von 330 Mio. € gegenüber. Die gleiche Summe soll in den beiden Folgejahren nochmals ausgeschüttet werden.

Mit dieser Zusage erhält die Stadt für die Sanierung der 45 Jahre alten Herbert-König-Sporthalle einen Zuschuss von 2.328.750 €. Die Kosten sind auf 5,175 berechnet, was einem Zuschusssatz von rund 45 % entspricht.

"Für diese Unterstützung sind wir seitens der Stadt – auch im Namen der Schulen und Vereine - dem Bund sehr dankbar. Unser Dank gilt besonders den beiden Abgeordneten Dr. Yannick Bury und Dr. Johannes Fechner, die sich für dieses Anliegen der Stadt Ettenheim eingesetzt haben", erklärt Bürgermeister Bruno Metz.

Ein weiteres Projekt, das mit Bundeshilfe in den Startlöchern steht, ist der Bau einer neuen Dreifeldsporthalle. Sie wird in Ettenheim seit Jahren benötigt, musste aber gegenüber anderen dringenden Projekten zurückgestellt werden. Geplant ist eine Dreifeldsporthalle in der Schwarzwaldstraße, wo die Stadt seit Jahren schon das dazu notwendige Grundstück kaufen konnte. Wenn sie gebaut ist und die Herbert-König-Halle saniert, können die Schulen Ettenheims wieder uneingeschränkt Sportunterricht erteilen, was seit Jahren nicht der Fall ist. Und auch Vereine mussten auf viele Trainings- und Sportmöglichkeiten wegen der begrenzten Hallenkapazitäten verzichten. Die kann nun mit der Förderung des Bundes aus der sogenannten Infrastrukturmilliarde gelöst werden.

Parallel hatte sich die Stadt auch zur Förderung für die Umwandlung eines bestehenden Sportplatzes in einen Kunstrasenplatz zur Ganzjahresnutzung beworben. Außerdem entspricht die 400 m-Sandlaufbahn nicht mehr den heutigen Anforderungen für Training und schon gar nicht für Wettkampf. Diese soll in eine Kunststoffbahn umgebaut und um weitere leichtathletische Anlagen ergänzt werden. In dem Zusammenhang ist auch die Sanierung des Naturrasenplatzes vorgesehen.

Auch dieses Projekt soll zeitnah angegangen werden. Nachdem für die zwei größeren Projekte die Förderzusagen vorliegen, werden Verwaltung und Gemeinderat nun in die Beratungen einsteigen.