Baugebiet „Supperten II“ wird früher fertig – große Nachfrage nach Bauplätzen
Bildquelle: Stadt Ettenheim
Die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet „Supperten II“ im Westen der Stadt kommen zügig voran und liegen aktuell vor dem ursprünglichen Zeitplan. Vor Ort machten sich Bürgermeister Bruno Metz, Bauamtsleiter Markus Schoor sowie Tiefbauamtsleiter Björn Zerr ein persönliches Bild über den Fortschritt der Bauarbeiten. „Die Erschließung verläuft sehr erfreulich. Wir liegen gut im Zeitplan und sind sehr froh, dass die Arbeiten so reibungslos verlaufen“, betonte Bürgermeister Metz. Gleichzeitig unterstrich er die weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnraum in Ettenheim. Die große Resonanz bestätigt den Bedarf und die Attraktivität Ettenheims als Wohn- und Lebensort.
Das neue Baugebiet „Supperten II“ schafft als modernes Wohnquartier mit hoher Lebensqualität dringend benötigten Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen – von jungen Familien bis hin zu älteren Menschen. Insgesamt entstehen 52 Bauplätze für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Das neue Baugebiet erweitert die innenstadtnahen Wohngebiete Ettenheims nach Westen. Besonderes Augenmerk liegt auf einer effizienten Flächennutzung, kurzen Wegen, Verkehrsberuhigung und einer hohen Aufenthaltsqualität. Es bietet eine ausgewogene Mischung aus verdichtetem Wohnungsbau und Freiflächen. Mehrere Stichstraßen sorgen für ein ruhiges Wohnumfeld ohne Durchgangsverkehr. Insgesamt entsteht Wohnraum für rund 350 Bewohner.
Wie Bauamtsleiter Markus Schoor berichtet, wurden in einer ersten Vermarktungsphase 15 Einfamilienhaus- sowie 6 Doppelhausgrundstücke im neuen Baugebiet angeboten. Die Bewerbungsfrist lief von Mitte Dezember vergangenen Jahres bis Mitte Februar. Derzeit werden die eingegangenen Bewerbungen vom städtischen Liegenschaftsamt geprüft. Die Grundstücke für Mehrfamilienhäuser und Reihenhäuser werden im Rahmen einer Konzeptvergabe vergeben. Die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen liegt deutlich über dem Grundstücksangebot.
Technische Erschließung im Überblick
Tiefbauamtsleiter Björn Zerr informiert, dass im Zuge der Erschließung umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen erfolgt sind und berichtet, dass rund 820 Meter Schmutzwasserkanal, 995 Meter Regenwasserkanal und 680 Meter Trinkwasserleitungen verlegt worden sind. Außerdem wurden 2.100 Meter Bordsteine, 2.200 m² Pflasterbeläge und 2.400 m² Asphaltflächen angebracht. Zusätzlich werden Versorgungsleitungen durch Netze BW, Vodafone und Telekom verlegt, so Zerr.
Auch ökologische Aspekte spielen eine wichtige Rolle: Im öffentlichen Raum werden 11 Bäume gepflanzt, auf privaten Grundstücken sind weitere heimische Bäume vorgeschrieben - insgesamt ca. 80 weitere Bäume. Ergänzend wurden außerhalb des Gebiets 94 Bäume als Ausgleichsmaßnahme gepflanzt. Der bereits freigelegte Marbach mit begleitendem Geh- und Radweg sowie die Fußwege entlang des Ettenbachs tragen zusätzlich zur Naherholung und ökologischen Aufwertung des Gebiets bei.