Neuer Rad- und Fußweg in Münchweier feierlich eröffnet

V. l. : Ortschaftsrätin Celine Weidler, Tiefbauamtsleiter Björn Zerr, Bundestagsabgeordneter Yannick Bury, Ortsvorsteherin Charlotte Götz, Bürgermeister Bruno Metz, Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner und Dirk Hug vom Ortschaftsrat.
Bildquelle: Sandra Decoux - v. l.: Ortschaftsrätin Celine Weidler, Tiefbauamtsleiter Björn Zerr, Bundestagsabgeordneter Yannick Bury, Ortsvorsteherin Charlotte Götz, Bürgermeister Bruno Metz, Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner und Dirk Hug vom Ortschaftsrat.

Die Stadt Ettenheim hat einen weiteren wichtigen Schritt für eine moderne und attraktive Infrastruktur gemacht: Der neue Rad- und Fußgängerweg entlang des Ettenbachs in Münchweier ist offiziell eröffnet.

Der rund 600 Meter lange, asphaltierte Weg verläuft auf der historischen Trasse des ehemaligen Ettenheimer „Bähnli“, das bis 1958 in Betrieb war. Damit verbindet der neue Weg auf besondere Weise Gegenwart und Vergangenheit und greift die lokale Geschichte sichtbar auf.
Die feierliche Eröffnung fand an einem geschichtsträchtigen Ort statt: hinter dem Festplatz, wo sich einst der Bahnhof von Münchweier befand. Zahlreiche Gäste nahmen an der Einweihung teil.
Bürgermeister Bruno Metz erinnerte daran, dass erste Planungen für einen Radweg bereits im Jahr 1991 angestoßen wurden. Bis zur konkreten Umsetzung vergingen jedoch viele Jahre. Einen entscheidenden Impuls brachte schließlich die damalige Ortschaftsrätin Nadine Lemke, die mit einer öffentlichkeitswirksamen Fahrrad-Demonstrationskette die Weiterentwicklung des Projekts maßgeblich vorantrieb.

Der neue Rad- und Fußweg ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Mobilität und Verkehrssicherheit, sondern auch ein Ort der Begegnung. Bereits kurz nach der Fertigstellung wird die Strecke rege genutzt – sowohl für den Alltag als auch für Freizeit und Erholung.
Die regionale Geschichte wird entlang des Weges erlebbar: Tafeln informieren über die frühere Lokalbahn und geben persönliche Einblicke durch Anekdoten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Münchweier. Der Verein Hiddi im Brucktal unterstützte das Projekt ehrenamtlich mit Fundament- und Pflasterarbeiten. Ergänzend dazu hat der Kultur- und Heimatverein am Ablößle einen weiteren Aufenthaltsbereich mit Infotafel gestaltet.

Der Ortschaftsrat begleitete das Projekt von Beginn an engagiert. Zahlreiche Vereine sowie ehrenamtlich Helfende brachten sich tatkräftig ein, zudem wurden Materialien aus der Bürgerschaft zur Verfügung gestellt. Dieses vielfältige Engagement unterstreicht die starke Verbundenheit der Einwohnerschaft mit ihrem Ort, betonte Ortsvorsteherin Charlotte Götz. Ihr besonderer Dank galt allen Beteiligten, insbesondere Tiefbauamtsleiter Björn Zerr für seine besonnene und lösungsorientierte Umsetzung des Projekts.
Mit Gesamtkosten von rund 1,1 Millionen Euro – etwa zur Hälfte gefördert – ist der neue Weg ein gelungenes Beispiel für nachhaltige Entwicklung, bürgerschaftliches Engagement und die Aufwertung des öffentlichen Raums in Münchweier.