HNO-Zentrum Ortenau in neuen Räumen

Team HNO-Zentrum mit Architekt Billharz, Hochbauamtsleiter Krippendorf  und Bürgermeister Metz
Bildquelle: HNO-Zentrum Ortenau

Gelöste Atmosphäre herrschte dieser Tage bei der Einweihung der neuen Praxisräume des HNO-Zentrums Ortenau. Die beliebte Praxis der beiden Ärztinnen Dr. Stephanie Meuschel-Wehner und Dr. Miriam Wohlfeil zog dieser Tage vom Ärztehaus in der Friedrichstraße ins schräg gegenüber liegende ehemalige Gebäude der Sparkasse um, das die Stadt erworben hatte. Das Innere des Gebäudes ist nach dem Umbau nicht mehr wiederzuerkennen. Es bietet der Praxis deutlich mehr Platz als bisher, ist barrierefrei erreichbar und überzeugt mit einer freundlichen, hellen und einladenden Atmosphäre. Alle Beteiligten, vor allem die Ärztinnen und das Team, zeigten sich begeistert von ihrer neuen Arbeitsstätte.

Nach dem Auszug der Sparkasse gab es verschiedene Überlegungen. Der Kontakt zu den Ärztinnen eröffnete die Möglichkeit für eine medizinische Nutzung. So hat der Gemeinderat entschieden, dass die Stadt über ihre Stadtbau das Gebäude im Zentrum der Stadt erwirbt und umbaut. Das Gebäude steht prägend am Ortseingang vor dem unteren Tor und trug schon bisher zur guten Frequenz auf dem vor Jahren neu gestalteten Marienplatz bei. Ergänzt wird das HNO-Zentrum Ortenau um Räume für einen Hörgeräteakustiker. Im Eingangsbereich befinden sich weiterhin die Geldautomaten der Sparkasse, ergänzt um Automaten der Volksbank. Damit bleiben beide Institute mit Dienstleistungen und vor allem der Bargeldversorgung in der Innenstadt präsent. Im Obergeschoss ist eine Praxis für Ergotherapie eingezogen. Auch dort wurde zuvor umgebaut. Das Gebäude bekam einen Aufzug, damit die Räume barrierefrei erreichbar sind. Unverändert blieb die Wohnung im Dachgeschoss, die seit Jahren vermietet ist. Was noch aussteht, sind die Umgestaltung der Fassade, die in den kommenden Wochen erfolgt sowie kleinere Arbeiten an der Außenanlage.

Den Umbau plante das Architekturbüro Bernd Billharz. Städtischerseits wurde das Vorhaben von Architekt Harald Krippendorf und Bauingenieur Luis Gortárez begleitet. Bürgermeister Bruno Metz betonte bei der Einweihung, dass es der Stadt vor allem darum gehe, Gebäude und Stadt mit Leben zu füllen. Nach der Mediathek ist dies das zweite Gebäude, das die Stadt übernommen und für eine lebendige Nutzung entwickelt hat.

"Uns ist wichtig, dass die medizinische Versorgung in Ettenheim auf einem stabilen Fundament steht. Deswegen hat der Gemeinderat entschieden, dass die Stadt auch bei diesem Gebäude zugreift und es selbst im Sinne einer positiven Stadtentwicklung entwickelt. Mit dem Einzug von Praxis, Hörgeräteakustiker und Ergotherapeuten ist ein weiterer bedeutender Schritt auf diesem Weg möglich gewesen", so Bürgermeister Bruno Metz, der den Ärztinnen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit beim Zustandekommen des Projekts sowie allen am Bau Beteiligten für die gelungene Ausführung dankte. Bis Mitte Juli wird dann auch die Fassade ein neues Gesicht haben.

Unser Foto zeigt die Ärztinnen Dr. Stephanie Meuschel-Wehner und Dr. Miriam Wohlfeil, Bürgermeister Bruno Metz, Architekt Bernd Billharz, Architekt Harald Krippendorf sowie das Team der HNO-Praxis, die allesamt miteinander auf ein gelungenes Projekt anstoßen konnten.

"Die neuen Praxisräume geben uns die Möglichkeit, unsere Patientinnen und Patienten weiterhin mitten in der Stadt behandeln zu können. Die neuen Räume öffnen weitere Möglichkeiten und setzen den guten äußeren Rahmen für unsere Behandlungen. Die Rückmeldungen nach den ersten Tagen des Betriebs sind sehr positiv", so Frau Dr. Meuschel-Wehner und Frau Dr. Wohlfeil.