Vergangenen Donnerstag wurde im Gemeinderat der Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2026 eingebracht. Bürgermeister Bruno Metz sprach dabei von einem herausfordernden, zugleich aber chancenorientierten Haushalt, der in enger Abstimmung mit den städtischen Einrichtungen, Ortsverwaltungen und weiteren Beteiligten erarbeitet wurde.
Der Haushaltsentwurf 2026 bildet die breite Aufgabenpalette der Stadt ab und setzt klare Schwerpunkte in den Bereichen Betreuung und Bildung, Infrastruktur, Umwelt- und Klimaschutz, Innenstadtentwicklung, Wohnungsbau sowie Vereinsförderung. Allein im Bereich Bildung und Betreuung sind umfangreiche Investitionen vorgesehen, unter anderem für den Ausbau der Ganztagsbetreuung an den Grundschulen, die Fertigstellung der Kita „Auf den Espen“ sowie weitere Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Verbesserung der Infrastruktur, etwa beim Glasfaserausbau, der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED, dem Hochwasserschutz sowie Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz. Auch die Stärkung der Innenstadt, Investitionen in den Wohnungsbau, die Entwicklung von Gewerbeflächen und der Ausbau des Radwegenetzes sind Teil des Haushaltsentwurfs.
Der Haushaltsplan 2026 hat ein Volumen von rund 68 Millionen Euro, inklusive der Eigenbetriebe von etwa 81 Millionen Euro. Vorgesehen sind Investitionen in Höhe von rund 17 Millionen Euro bei einem Kreditbedarf von knapp 3 Millionen Euro. Trotz steigender Umlagen und sinkender Schlüsselzuweisungen bleibt die Stadt finanziell handlungsfähig. Die Gesamtverschuldung liegt weiterhin auf vergleichsweise niedrigem Niveau.
Bürgermeister Metz dankte insbesondere dem Kämmerer Alexander Ruchti und der gesamten Verwaltung für die intensive und engagierte Arbeit an dem Haushaltsentwurf. Der Entwurf wurde zur weiteren Beratung an den Haushaltsausschuss überwiesen, der ihn am 10. Januar 2026 erstmals beraten wird.