Besuch der Landesumweltministerin im Ettenheimer Windpark
Bildquelle: Stadt Ettenheim
Landesumweltministerin Thekla Walker hat den Windpark Schnürbuck in Ettenheim besucht und sich vor Ort über den Stand der Energiewende informiert. Im Mittelpunkt des Austauschs standen klimafreundliches Wirtschaften, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Bedeutung regionaler und dezentraler Energieversorgung.
Begleitet wurde die Ministerin unter anderem von Bürgermeister Bruno Metz, der Landtagsabgeordneten Sandra Boser und Vertretern der Bürgerenergie Ettenheim. Vorstand Jörg Bold erläuterte die Anlage und die Entwicklung des Windparks: Die drei Windenergieanlagen auf dem Schnürbuck versorgen nach dem Repowering rund 14.000 Haushalte und das örtliche Gewerbe mit Strom. Erwartet werden jährlich bis zu 25 Millionen Kilowattstunden erneuerbare Energie.
Im gemeinsamen Austausch mit der Ministerin machten Vorstand Jörg Bold und Bürgermeister Bruno Metz zudem deutlich, dass Genehmigungsverfahren häufig komplex und langwierig sind – nicht zuletzt, weil sich Anforderungen des Natur- und Artenschutzes in der Praxis teils hemmend auf notwendige Maßnahmen des Klimaschutzes auswirken oder diesen entgegenstehen. Ministerin Walker betonte in diesem Zusammenhang die zentrale Rolle der Windenergie für eine unabhängige, sichere und nachhaltige Energieversorgung in Baden-Württemberg. Gleichzeitig unterstrich sie die Bedeutung eines ausgewogenen Zusammenspiels von Naturschutz, Energiewirtschaft und zügigem Netzausbau.
Abschließend würdigte Bürgermeister Bruno Metz die Arbeit der Bürgerenergie Ettenheim als beispielhaftes Modell für erfolgreiches bürgerschaftliches Engagement in der Energiewende und betonte deren große Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung der Stadt Ettenheim.