Dank an Ehrenamt und langjährigen Dirigenten beim Neujahrsempfang

Im Rahmen des Neujahrsempfangs nutzte Bürgermeister Bruno Metz die Gelegenheit, um drei besondere Dankesworte auszusprechen und Menschen zu würdigen, die sich in herausragender Weise für das Gemeinwesen engagieren.

v. l. Ramona Rensich, Ulrike Schmidt, Bürgermeister Bruno Metz
Bildquelle Stadt Ettenheim - v. l. Ramona Rensich, Ulrike Schmidt, Bürgermeister Bruno Metz

Sein erster Dank galt der Nachbarschaftshilfe Ettenheim, vertreten durch die ehrenamtliche Vorsitzende Ulrike Schmidt und die Einsatzleiterin Ramona Rehnisch. Die Nachbarschaftshilfe, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, betreut mit 35 aktiven Helferinnen und Helfern regelmäßig 81 Menschen und leistete im vergangenen Jahr über 2.700 Einsatzstunden. Bürgermeister Metz hob insbesondere die große personelle Kontinuität hervor, die den Aufbau von Vertrauen ermögliche und vielen älteren, oft alleinstehenden Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden erlaube. Ob Hilfe im Haushalt, Begleitung zu Arztbesuchen oder schlicht menschliche Zuwendung – die Nachbarschaftshilfe stehe für gelebte Solidarität und Mitmenschlichkeit.

v. l. Eva Hecht, Michaela Schöffel, Bürgermeister Bruno Metz
Bildquelle: Stadt Ettenheim - v. l. Eva Hecht, Michaela Schöffel, Bürgermeister Bruno Metz

Anschließend würdigte der Bürgermeister das Ettenheimer Altenwerk, das in diesem Jahr auf 50 Jahre Bestehen zurückblickt. Die Vorsitzende Michaela Schöffel und die zweite Vorsitzende Eva Hecht leiten eine konfessions- und stadtteiloffene Organisation, die mit ihren regelmäßigen Angeboten – insbesondere dem zweimal monatlich stattfindenden „Städtletreff“ im Winefeldsaal – Geselligkeit, Information und Unterstützung bietet. Das Altenwerk wirke der Einsamkeit im Alter entgegen und schaffe tragfähige soziale Verbindungen, so Metz. Gemeinsam mit weiteren Organisationen wird das Altenwerk künftig auch Teil der neuen Begegnungsräume im Dachgeschoss des ehemaligen Volksbank-Gebäudes sein, die unter dem Namen „HeimEtt“ eine zentrale Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement werden sollen.

v. l. Irena und Jürgen Burmeister, Bürgermeister Bruno Metz
Bildquelle: Stadt Ettenheim -  v. l. Irena und Jürgen Burmeister, Bürgermeister Bruno Metz

Zum Abschluss dankte Bürgermeister Metz Dirigent Jürgen Burmeister, der nach 25 Jahren seine Tätigkeit bei der Stadtkapelle Ettenheim beendet. Gemeinsam mit seiner Frau Irena wurde er für seinen außerordentlichen Einsatz, seine musikalische Kompetenz und seine menschliche Art gewürdigt. Metz betonte Burmeisters große Bedeutung für die musikalische Ausbildung, die Nachwuchsarbeit sowie das gute Miteinander der Kapellen in der Gesamtstadt. Die standing ovations beim Jahreskonzert vor Weihnachten hätten eindrucksvoll gezeigt, welche Wertschätzung er bei Musikerinnen, Musikern und Publikum genieße.

Mit diesen Dankesworten stellte der Bürgermeister das ehrenamtliche Engagement und den langjährigen Einsatz Einzelner stellvertretend für viele in den Mittelpunkt – als tragende Säulen des Ettenheimer Gemeinwesens.