Ausstellung: Bildkollagen Cornelia Chevalier

Donnerstag, 7. Februar 2019, während den Öffnungszeiten - Dienstag, 30. April 2019
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    C. Chevalier

Cornelia Chevalier ist eine ehemalige Studentin der Akademie für Bildende Kunst Lahr.

Cornelia Chevalier
Biografie: 1955 in Lahr geboren
seit 1980 künstlerische, autodidaktische Tätigkeit
2010-2016 nebenberuflich Studium an der Akademie für Bildende
Kunst in Lahr
seit 2016 Mitglied bei L´art pour Lahr

Die Künstlerin fand ihre Passion schon sehr früh in der Farbenwelt; kreatives Arbeiten gibt der Seele den passenden Ausgleich zur Berufswelt, obwohl die Arbeit als Ideenmanager auch Kreativität abverlangt. Im Abendstudium an der Kunstakademie in Lahr fand sie das Thema Materialcollagen als sehr reizvoll und ausbaufähig. So entstanden weit über 40 Assemblagen und Objekte als Abschlussarbeiten unter dem Titel „SchuhWerke“. Dazu werden Schuhe als zentrales Thema Motiv der Assemblagen und Plastiken sowie Kuckucksuhren, Bollenhut, Gürtel und andere Fundstücke. Stilmittel sind informelle Malerei und Materialcollagen; die Dreidimensionalität wurde zum Markenzeichen.

Zu meinen Arbeiten:
Im aktuellen Thema werden Schuhe als zentrales Thema Motiv der Assemblagen und Plastiken sowie Kuckucksuhren, Bollenhut, Gürtel, Stoffe, Taschen und andere Fundstücke. Stilmittel sind informelle Malerei und Materialcollagen; so wird die Dreidimensionalität zum Markenzeichen.

Voraussetzung ist eine Art „Sammelleidenschaft“ von ausgedienten Gebrauchsgegenstände. Dabei springen gewisse Dinge direkt ins Auge und drängen sich auf. Erst eine größere Auswahl an solchen Fundstücken macht das Arrangement eines Bildes möglich.
Dabei werden mit Vorliebe Gegenstände zusammengestellt, die im normalen Alltag keineswegs einen Bezug zueinander haben und so nie anzutreffen sind. Es wird deformiert, gebogen, zerteilt, neu arrangiert und letztendlich weiß neutralisiert.
Dies bildet die Grundlage für Farbe, die dann Bewegung ins Bild bringt und exakte Formen werden durch Übermalen aufgeweicht und verfremdet. So kann häufig erst durch genaues Hinsehen und Betrachten der ursprüngliche Gegenstand erkannt werden. Das Ergebnis ist nie geplant; es ergibt sich beim TUN.
Der Betrachter wird oft in eine humorvolle und rätselhafte Bildwelt entführt.