Tausende besuchten den Ettenheimer Weihnachtsmarkt

2. Dezember 2019
Ettenheimer Weihnachtsmarkt Karusell

„Pünktlich“ zum Marktbeginn schloss der Himmel seine Schleusen – und die Besucher drängten wenig später in die Stadt

 

Ettenheim. Mit 110 Ständen war der Weihnachtsmarkt in der Ettenheimer Innenstadt für viele tausend Besucher am Freitagabend wieder ein besonderer Magnet.

Hatten die Aussteller zuvor beim Aufbauen noch viel Mühe bei starken Regengüssen ihre Stände aufzubauen, fast pünktlich um 16 Uhr dem offiziellen Beginn hörte der starke Regen auf und konnte Norbert Schneider von Unternehmen Ettenheim per facebook vermelden „ der Regen hat aufgehört, kommt zum Weihnachtsmarkt“.

Die Weihnachtsbäume strahlten in die noch regennasse Straßen, das Rathaus war zusätzlich illuminiert und die Lichterketten über den Straßen leuchteten über dem Geschehen. Um 17 Uhr fand die offizielle Eröffnung im Hof des Palais Rohan statt, bot die Schülerinnen der Geigenschule mit ihren weihnachtlichen Weisen das musikalische Umfeld im dunklen Hof. Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer hieß die Besucher herzlich willkommen, vor allem auch die Schülerinnen und Schüler vom August-Ruf-Bildungszentrum, die auch in diesem Jahr mit gespendetem Kuchen, den sie zum Verkauf anboten, einen Beitrag zur Linderung von Not bei Ettenheimer Familien leisteten. Pfarrerin Severine Plöse erinnerte daran, dass Weihnachten vor allem dafür stehe Hoffnung zu haben und damit die Aufgabe für alle verbinde, sich um den Nächsten und alle denen es nicht so gut gehe, helfend einzubringen. Bürgermeister Bruno Metz  wünschte mit dem Ettenheimer Weihnachtsmarkt, „der Regen hat aufgehört“, wieder einen guten Auftakt in die Adventszeit, dankte den Schülerinnen und Schülern des August-Ruf-Bildungszentrums für ihren Kuchenverkauf für bedürftige Familien . Mit 110 Ständen, meistens getragen vom Ehrenamt,  Gruppen, Schulklassen und Privatpersonen wie auch einigen gewerblichen Ständen, biete der Weihnachtsmarkt ein tolles und vielseitiges Angebot. Natürlich kam der Nikolaus, diesmal aus dem Palais Rohan, ließ sich Gedicht vortragen, hatte einige Fragen an die Kinder, so zum 6. Dezember, boten die Kinder der Geigenschule ihre adventliche Musik und konnten anschließend von den Kindern die Hefenikoläuse in Empfang genommen werden.

Alles zur Advents- und Weihnachtszeit

Der Gang durch den Weihnachtsmarkt bot eine überaus große Vielfalt an Angeboten. Viel Selbstgebasteltes im weitesten Sinne rund um Advent und Weihnachten. Groß das Engagement von Schulklassen, aller Ettenheimer Schulen, sei es mit Linzertorten, Weihnachtsbrötchen, dem Angebot von frisch gebackenen Waffeln, um entweder ihre Klassenkasse aufzubessern oder auch für einen sozialen Zweck zu sammeln. Wie für das Afrika-Projekt des August-Ruf-Bildungszentrums. Vielseitig das Angebot an weihnachtlichem Schmuck, mit fertigen Kränzen, Gestecken und sonstigen adventlichen Accessoires. Aber auch Kränze zum Selbstschmücken, Tannenreis und zahlreichen Angeboten an handwerklichen Geschenkideen Auffallend von Anbietern aus dem Schutter- oder Kinzigtal, Holz aus der Region mit Fantasie heimatlich verarbeitet. Viele Vereine waren gleichfalls aktiv, sei es mit passenden Angeboten zur leiblichen Stärken, wie das Ettenheimer Narrenballett, mit Glühwein und Einladung zum Gespräch bei der Nachbarschaftshilfe, gab es Eisenkunst aus Altdorf, Hausmacherwurst und Bauernbrot, Rapskissen aus Altdorf, für das leibliche Wohl war vielseitig gesorgt – Kraft zu schöpfen für einen weiteren Gang über und durch den Weihnachtsmarkt, der alle Jahre, „einmalig“ in doppelter Form die Menschen in die Ettenheimer Innenstadt lockt, hier einzutauchen in die schöne und stimmungsvolle Adventszeit.

Herbert Birkle