Großeinsatz an Ettenheimer Schule – keine schädlichen Stoffe festgestellt

Am gestrigen Montagmorgen waren Einsatzkräfte der Polizei, des Rettungsdienstes und auf Anforderung der ABC-Zug der Feuerwehr am August-Ruf-Bildungszentrum Ettenheim im Einsatz.

Hintergrund waren von einzelnen Schüler*innen geäußerte Beschwerden im Atemwegsbereich und Reizungen der Augen. Die Kinder wurden in die verlängerte Pause geschickt, was bei dem guten Wetter kein Problem war. Bei den Begehungen wurden keine Hinweise auf einen fremden Stoff gefunden. Trotz intensiver Kontrollen, auch durch den ABC‑Zug der Feuerwehr Lahr, konnte weder die Herkunft noch die Art des mutmaßlichen Reizstoffes eindeutig ermittelt werden. Zur Vermeidung weiterer Belastungen wurde das Schulgebäude vollständig gelüftet. Eine technische Ursache konnte ausgeschlossen werden.

Fünf Schüler*innen wurden vorsorglich zur weiteren medizinischen Untersuchung in die Kinderklinik Ortenau am Ortenau Klinikum in Offenburg gebracht. Laut dem Chefarzt der Kinderklinik Professor Dr. Patrick Gerner, konnten zwei der Kinder nach einer ambulanten Untersuchung gestern wieder nach Hause entlassen werden. „Drei Kinder haben wir zur Beobachtung über Nacht stationär aufgenommen“, berichtet der Chefarzt. „Sie zeigten Symptome wie Husten und Druck auf der Brust. Inzwischen sind die Beschwerden zurückgegangen und auch sie können die Klinik heute verlassen. Bei allen fünf von uns untersuchten Kindern haben wir keine Hinweise auf bleibende gesundheitliche Beeinträchtigungen.“