Vogelbrunnenquelle in Ettenheimmünster wurde für rund 600.000 Euro saniert

11. Dezember 2019

Die vier Ettenheimer Quellen im Münstertal versorgen die Ortschaften Ettenheimmünster, Münchweier und Wallburg mit exzellentem Wasser. Diese ist als Teil der Daseinsvorsorge ein wichtiges kommunales Thema, dem die Stadt Ettenheim durch eine Fülle zukunftsweisenden Investitionen in den letzten Jahren gerecht wird.

Aktuell wurden rund 600.000 Euro in die Sanierung der Vogelbrunnenquelle in Ettenheimmünster investiert. Die Sanierungsmaßnahme ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung einer sehr guten Wasserqualität in ausreichender Menge für die drei Ortsteile, erklärt Bürgermeister Bruno Metz. Ettenheim bietet allen Teilorten ein exzellentes Trinkwasser zu attraktiven Preisen an.

Vor rund einem Jahr begann die Firma Grafmüller aus Zell am Harmersbach mit den Bauarbeiten zur Sanierung der Quelle. Diese sind nun abgeschlossen und wurden im Rahmen eines Vororttermins der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Sanierung war notwendig, da es in den vergangenen Jahren insbesondere bei starken Niederschlägen immer wieder zu Trübungen bei dieser Quelle gekommen war.

Bereits 2015 hat der Wasserversorgungsbetrieb der Stadt Ettenheim das Ingenieurbüro Wald und Corbe mit einer grundlegenden Untersuchung beauftragt. 2017 wurden darauf aufbauend die Planungsarbeiten zur Sanierung der Quelle erarbeitet. Im Mai 2018 wurden Baugrunduntersuchungen durchgeführt und ein Baugrundgutachten erstellt. Nach der Tragwerksplanung und Ausschreibung der Erdbaumaßnahmen im September 2018 konnte im November mit den Erd-, Beton- und Rohrverlegungsarbeiten begonnen werden.

Nach Abschluss dieser Arbeiten wurde im Sommer mit dem Innenausbau der hydraulischen Ausrüstung und der Elektro-, Mess-, Regel- und Steuerungstechnik durch die beauftragte Firma Eliqou Stulz begonnen, die nun abgeschlossen sind. Die Baustelle war eine der spektakulären, berichtet Udo Schneider, technischer Leiter des städtischen Tiefbauamtes und des Wasserversorgungsbetriebs.

In den letzten zwei Jahrzehnten haben Stadt und Wasserversorgungsbetrieb intensiv an diesem Thema gearbeitet. 1998 wurde die Siebenbrunnenquelle auf der südlichen Talseite neu gefasst. Sie speist seither problemfrei sehr gutes Wasser ins Netz.

2002 wurde ein Konzept zur Optimierung der Wasserversorgung im Quellwasserversorgungsabschnitt erstellt und dem Gemeinderat vorgestellt. Dieses Konzept bildete die Grundlage für die Sanierungsmaßnahme.

In den kommenden Jahren will die Stadt auch die Reh- und Krebsbrunnenquelle im Dörlinbacher Grund angehen. In Kombination mit bereits neu gebauten Hochbehältern, z.B. am Hundsrück in Münchweier konnte damit viel für eine zukunftssichere Wasserversorgung für die Teilgemeinden erreicht werden.