Startschuss für Hotelbau in den Radackern - 3-Sterne-Hotel für Urlauber und Geschäftsreisende

17. Dezember 2019

Am gestrigen Montag fiel mit dem obligatorischen Spatenstich der Startschuss für das erste Hotel in den Radackern. Auf einem rund 3400 qm großen Grundstück an der Ecke Gutenbergstraße und Stücklestraße soll bis zum Sommer 2021 ein Drei-Sterne-Superior-Hotel der Dimas GmbH entstehen. Betrieben wird das Hotel von Vladimir Masur und Dimitri Demin, beide sind auch Geschäftsführer der KMBB-Bauservice GmbH mit Sitz in der Gutenbergstraße in Ettenheim, die bei diesem Projekt Bauträgerin ist. Insgesamt werden knappe sechs Millionen Euro in das Projekt investiert. Masur dankte vor dem Spatenstich allen am Projekt Beteiligten, insbesondere der Stadt Ettenheim mit dem Bauamt. Er erklärte, dass man mit dem Hotel in den Radackern verschiedene Kunden ansprechen wolle – sowohl Familien als auch Geschäftsreisende. Daher werde der Neubau auch Business- und Familienzimmer sowie Suiten im Obergeschoss bieten, sagte er. Geplant seien auch ein Tagungsraum für etwa 25 Personen und eine Lobby.

Bürgermeister Bruno Metz erklärte, dass Ettenheim aus seiner Sicht viele Voraussetzungen dafür biete, dass Gäste hierherkommen. So hätten sich in den vergangenen Jahren die Übernachtungszahlen von 70 000 auf 100 000 gesteigert. Er sei zuversichtlich, dass noch eine weitere Steigerung möglich sei. Metz erinnerte auch an die Vorlaufzeit für das Projekt. "Seit bestimmt 20 Jahren versuche ich, ein Hotel nach Ettenheim zu bekommen." Ein gutes Jahr sei es nun her, dass man sich über das Hotelprojekt der Dimas-Gruppe unterhalten habe. Das Hotel passe gut an die geplante Stelle, so Metz.

Wolfgang Poll vom gleichnamigen Freiburger Architekturbüro lieferte einige Zahlen zum Hotel, bevor alle Beteiligten zum eigentlichen Spatenstich ansetzten. Der Rohbau soll gut ein halbes Jahr in Anspruch nehmen und das Richtfest im kommenden Jahr gefeiert werden. haben die Planer etwa ein halbes Jahr kalkuliert. Das Richtfest soll, wenn alles nach Plan läuft, im kommenden Jahr erfolgen.

Foto: Sandra Decoux-Kone