Stadt lädt die 100 ältesten Mitbürger zum Broßmerfest in der Heimschule ein - Junge Menschen engagieren sich für die Ältesten in der Stadt

20. Mai 2019

Das von Ehrenbürger Hugo Broßmer 1935 gestiftete Broßmerfest wurde vergangenen Sonntag in der Mensa der Heimschule begangen. Nachdem das Fest von 1936 bis 1939 auf der Broßmerhöhe und später im Gasthaus Lamm gefeiert wurde, findet seit 2005 in der Heimschule St. Landolin statt. Zuvor feierten die Gäste in der Kapelle der Heimschule mit Pastoralassistent Steffen Bayer und Organist Daniel Kurz einen Gottesdienst.

In der Mensa hieß dann zur Mittagszeit die Rektorin der Realschule, Nicola Heckner, alle Gäste herzlich willkommen. Die Klasse R 8e mit Ihrer Lehrerin Andrea Trumpff habe in diesem Jahr als Teil ihres sozialen Projekts die gesamte Bewirtung der Gäste übernommen. Die Realschulrektorin wünschte allen einen angenehmen Aufenthalt und schöne Stunden bei gutem Essen, Unterhaltung und im Gespräch mit den Gästen.

Bürgermeister Bruno Metz erinnerte in seiner Begrüßung an den Gründer des Broßmerfests, dem „Tag der 100 Alten“, Hugo Broßmer, der 1961 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt worden war. Herzliche Grüße galten seiner Nichte, Erika Kain, die auch in diesem Jahr mit ihrem Ehemann aus Nürnberg zu diesem Fest gekommen war.

100 „Älteste“ waren der Einladung der Stadt Ettenheim gefolgt und wurden von 40 Gästen begleitet. Die Gäste wurden von der Gitarren-AG der Heimschule unter Leitung von Werner Wittstock und von der Orchester AG unter Leitung von Indra Wilhelm musikalisch unterhalten. Ein besonderer Dank galt auch Ulrike Baumann und Ulrike Schmidt, die für die ansprechende Dekoration zuständig waren. Das Essen wurde vom Team der Heimschul-Mensa unter Leitung von Küchenchef Uwe Zimmermann zubereitet.

Fotos: Ulrike Hiller