Schonender Umgang mit den neugestalteten Flächen

5. Februar 2019

Die Stadt Ettenheim beteiligt sich am Projekt „Natur nah dran“ des Naturschutzbundes NABU. Im Rahmen des Projektes wurde diesen Sommer und Herbst ein Teil der öffentlichen Grünflächen in artenreiche Lebensräume für Tiere und Pflanzen verwandelt, um so u.a. dem Insektensterben entgegenzuwirken und gleichzeitig die Flächen pflegeleichter zu machen. Folgende öffentliche Flächen wurden naturnah gestaltet: Straßenbegleitgrün entlang des Mühlenweges, Staudenbeet in der Bienlestraße, Beet an der Einfahrt des Bauhofs, Straßenbegleitgrün in der Freiburger Straße, Außenbereich des Museums im ehemaligen Gefängnis, Blumenbeet in der Herrenstraße/Sportplatzstraße und eine Fläche in der Otto-Stoelcker-Straße. Der Bauhof hatte im Sommer und Herbst auch mit Unterstützung von Schülern des August-Ruf-BIZ Blumenzwiebeln eingepflanzt und Wildstauden gesetzt. Während die Wildstauden und Pflanzen im Frühling und Sommer den heimischen Insekten wertvolle Nahrung bieten, sind sie im Winter wichtige Rückzugs- und Schutzmöglichkeiten für Tiere. Deshalb werden sie auch nicht wie sonst nach der Blüte zurückgeschnitten. Demnächst werden auf den umgestalteten Flächen Informationstafeln zum Projekt aufgestellt.

Da es im ersten Jahr der Flächenumgestaltung besonders wichtig ist, dass der sensible Bereich nicht befahren oder betreten wird, bittet die Stadtverwaltung um Rücksichtnahme. Auf den frisch gestalteten Flächen wurde schon Heckenschnitt abgelagert und das Straßenbegleitgrün mit dem Auto oder Fahrrad befahren. Dies zerstört die Flächen und macht ein Wachstum der Wildstauden und Blumenzwiebeln unmöglich. Dringend notwendige Maßnahmen im Bereich dieser naturnahen Flächen können gerne mit dem Bauhof abgesprochen werden. Die Stadtverwaltung und der Bauhof bedanken sich für die Rücksichtnahme und die Unterstützung.