Neubau der Münchgrundhalle und Umbau der Grundschule im Zeitplan

22. Juni 2020

Rund 7 Millionen werden derzeit in Altdorf in Zusammenhang mit dem Neubau der Münchgrundhalle und dem Umbau der Grundschule investiert.

Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins stellte Bürgermeister Bruno Metz gemeinsam mit Ortsvorsteher Andreas Kremer und dem Architekturbüro Schaudt und Lamprecht den aktuellen Stand der Baumaßnahme vor.

Der Neubau der Münchgrundhalle läuft planmäßig und liegt im Zeitplan, berichtet Bürgermeister Bruno Metz. Aktuell führt die Firma Kern aus Mahlberg die Rohbauarbeiten durch. Die Fundamentarbeiten und die Bodenplatte sollen bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein. Anschließend errichtet die Firma Holzbau Ketterer aus Herbolzheim die Holzkonstruktion. Die gesamten Erd- und Betonarbeiten sollen bis Herbst fertiggestellt sein.

Im Zentrum der Baumaßnahme steht die neue Schulhalle, deren Haupteingang in Richtung Grundschule zeigen wird. Sie wird in Holzkonstruktion errichtet, was die zuschussgebenden Stellen positiv beeinflusst hat. Lediglich die Gründung und die Hallenwände sind aus Beton. Die Außenfassaden sind als Kombination von einer weißen Putzfassade und einer Holzfassade geplant und ergeben so ein harmonisches Bild.

Rund 4,95 Millionen Euro wird in den Hallenneubau investiert. Aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum wird die Baumaßnahme mit 750.000 Euro und aus der Sportstättenförderung mit 144.000 Euro gefördert. Über den Ausgleichsstock sind Mittel in Höhe von 500.000 Euro beantragt.

Nördlich der Halle werden Geräteräume für die Grundschule und für Vereine angegliedert. Auf der östlichen Stirnseite wird die 70 qm große Bühne errichtet, die von beiden Seiten über eine Treppe zugänglich ist. Der Bereich unter der Bühne ist unterkellert. Dort wird ein Teil der benötigten Technikräume untergebracht – der andere Teil ist im Obergeschoss angesiedelt. Die neue Halle enthält auch eine Ausgabeküche mit 2 Ausschanköffnungen, die eine für die direkte Bewirtung der Halle und die andere in das angrenzende Foyer. Südöstlich vom Foyer befindet sich der 90 qm große Mehrzweckraum mit eigenem Aus-/ und Zugang, der vielfältig genutzt werden kann. Durch den Mehrzweckraum wird eine Parallelnutzung der Halle von zwei unterschiedlichen Gruppen (Vereine oder Schulklassen) ermöglicht.

Regelmäßig tagt unter Leitung von Ortsvorsteher Andreas Kremer eine Hallenbaukommission, mit Vertretern der Vereine, Schulleitung, Planer und der Stadt, um sich in Fragen abzustimmen.

Direkt daneben wird die Grundschule generalsaniert. Rund 2 Millionen werden dafür ausgegeben. Nach den Sommerferien sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Schule ist dann technisch und konzeptionell erneuert.

Foto: Sandra Decoux-Kone