Kontrolliertes Brennen von Böschungen

15. Dezember 2015

Mit einer Allgemeinverfügung hat das Regierungspräsidium Freiburg das Kontrollierte Brennen als Maßnahme zur Offenhaltung von Böschungen in den Rebgebieten Kaiserstuhl, Tuniberg und Breisgau zugelassen. Diese Allgemeinverfügung ist an den Rathäusern im Wortlaut ausgehängt. Wichtig: Jeder Berechtigte, der das kontrollierte Brennen durchführt, ist verpflichtet, ein Brandprotokoll zu führen, in dem das Datum, die gebrannte Fläche und die anwesenden Personen aufge-führt sind.

Protokollformblätter und weitere Informationen erhalten Sie bei der Stadt Ettenheim, Palais Rohan, Herrn Harald Jäger, Tel. 07822-432-121, E-Mail: harald.jaeger@ettenheim.de.
Die 5 zentralen Regeln für den Feuereinsatz:

1. Feuer ist auf Südböschungen (von Ost über Süd bis West) bei möglichst trocken-
    kalter Witterung von Dezember bis Ende Februar erlaubt.

2. Ein Feuereinsatz auf Nordböschungen (von West über Nord bis Ost) darf bis Mitte
    März stattfinden.

3. Um ein räumliches Mosaik zu erreichen, ist ein maximal 40 m langer Brand-
    abschnitt erlaubt, der an gleichgroße ungebrannte Bereiche angrenzt.

4. Ein und dieselbe Fläche darf nur jeden zweiten Winter gebrannt werden und es
    muss ein schriftliches Protokoll darüber geführt werden.

5. Richtiges Flämmen erfolgt hangaufwärts, nachdem zuvor oben und seitlich
    Brandschutzstreifen angelegt wurden.