Fertigstellung und Freigabe des Kreisverkehrs Radackern IV an der Bundesstraße 3 in Ettenheim

17. Dezember 2015

In einer sehr kurzen Bauzeit von nur 8 Wochen wurde der neue Kreisverkehr an der Bundesstraße 3 zur Anbindung des Gewerbegebiets Radackern fertig gestellt. Mit dem symbolischen Durchschneiden eines Absperrbands durch Bürgermeister Bruno Metz und den an der Umsetzung des Vorhabens Beteiligten erfolgte die Verkehrsfreigabe.

Der neue Kreisverkehr verbindet das rund 8 ha große Gewerbegebiet zwischen Family-Center und Rheinstraße im Bereich der Bundesstraße 3 sowie den Abbiegeast der Auffahrt zur Landesstraße 103. Der Kreisel trägt zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssituation bei, indem die Zufahrt in das Gewerbegebiet erleichtert und der Bereich der bestehenden Einmündung der Tullastraße in die Bundesstraße entlastet wird. Neben der Geometrie des Kreisverkehrs war auch insbesondere die Anbindung des Abbiegeasts für die rund 70 cm höhere Lage des neuen Kreisverkehrs ausschlaggebend.

Baulastträger der Maßnahme war die Bundesrepublik Deutschland, das Bundesstraßenverwaltung sowie die Stadt Ettenheim. Die Gesamtkosten für den Kreisverkehr betragen rund 595.000 Euro, davon trägt der Bund 427.000 Euro und die Stadt Ettenheim 168.000 Euro. Die Straßenbauarbeiten wurden von der Firma Vogel-Bau GmbH aus Lahr ausgeführt, die Planung und Bauleitung erfolgte durch das Ingenieurbüro RS aus Achern.

Bürgermeister Metz dankte allen an der Umsetzung Beteiligten insbesondere den Mitarbeitern beim Regierungspräsidium Freiburg für die gute Unterstützung bei der Knotenpunktslösung und deren Finanzierung. Sein Dank gilt auch den beteiligten Firmen, die für einen zügigen und reibungslosen Bau sorgten.

In den nächsten Wochen wird noch eine neue Beschilderung angebracht sowie die vom Gemeinderat beschlossene Gestaltung des Kreisverkehrs ausgeführt. Mit den Erschließungsarbeiten für das Gewerbegebiet wird witterungsabhängig Anfang 2016 begonnen, die Fertigstellung erfolgt im Spätjahr.

Das geplante Gewerbegebiet bietet interessierten Firmen ca. 20 Grundstücke in unterschiedlicher Größe für Dienstleistung und nicht zentrenrelevanten Handel. Auf diese Weise kann die Stadt Ettenheim nun den Branchenmix weiter aktiv mit gestalten und so eine nachhaltige Ansiedlungspolitik betreiben, betonte Bürgermeister Metz.

Foto: Herbert Birkle