Erschließung des Wohngebietes „Supperten I“ in Ettenheim vor Abschluss

9. Oktober 2019

Das ca. 1,34 ha große Baugebiet „Supperten I“ liegt am westlichen Ortsrand Ettenheims, südlich der Rheinstraße direkt am Ettenbach und Marbach und umfasst 15 Baugrundstücke. Hiervon sind 11 Grundstücke für Einfamilien- oder Doppelhäuser vorgesehen. Davon befanden sich 10 Grundstücke im Eigentum der Stadt. Weitere 3 Grundstücke können mit Mehrfamilienhäusern bebaut werden und auf einem Grundstück wurde gerade der neue Kindergarten St. Barbara in Betrieb genommen. Aufgrund der Vielzahl an Bauinteressenten konnte nur ein Bruchteil davon ein Baugrundstück erwerben. Die städtischen Bauplätze wurden bereits vom Gemeinderat vergeben.

Mit der Übergabe des Neubaugebietes feiert die Stadt Ettenheim gemeinsam mit dem Erschließungsträger Rüdiger Kunst Kommunalkonzept GmbH aus Freiburg und den bisherigen und künftigen Eigentümern der Grundstücke am heutigen Dienstag die Fertigstellung der Erschließungsanlagen. Die Erschließungsarbeiten wurden durch die Lahrer Firma Vogel-Bau in den vergangenen 6 Monaten durchgeführt. Für die Planung zeichnen sich das Ingenieurbüro Zink aus Lauf und das Inge nieurbüro Wald+Corbe aus Hügelsheim verantwortlich. Der Bebauungsplan stammt aus der Feder des Planungsbüros Fischer aus Freiburg.

„In dem verhältnismäßig kleinen Baugebiet ist es uns gelungen, mehrere Aufgaben zu lösen: Wir haben Platz für einen neuen Kindergarten geschaffen und können vielen Familien neue Heimat bieten. Bewusst haben wir uns für ein breites Angebot entschieden und Plätze ausgewiesen für Einfamilien- und Doppelhäuser sowie Geschosswohnungsbau, darunter auch preisgünstige Lösungen“, erklärt Bürgermeister Bruno Metz.

Im Vorfeld der Erschließung wurden archäologische Grabungen durch das Landesamt für Denkmalpflege und eine private Grabungsfirma durchgeführt. Die Kosten beliefen sich auf 154.000 €. Dabei wurden unter Anderem mehrere Hausgrundrisse aus der Latènezeit (ab 450 v. Chr.) festgestellt, die möglicherweise einen bisher unbekannten Haustyp darstellen.

Foto: Ulrike Hiller