Der Klimaschutzmanager rät: Neues Förderprogramm für Einzelmaßnahmen

11. Januar 2021

Seit dem 2. Januar 2021 werden die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen bei der Gebäudesanierung über die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ gefördert.

Schon wieder etwas Neues? „Ja, denn bisher wurden Energieeffizienzmaßnahmen am Gebäude über die staatliche KfW-Bank gefördert“, erläutert Udo Benz, Klimaschutzmanager der Stadt Ettenheim. „Fördermittel für die Heizung hingegen, gab es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, BAFA. Ab Sommer sollen alle Zuschüsse über die BAFA abgewickelt werden, für die Kredite wird dann die KfW zuständig sein. Aber zunächst beginnt diese Umstellung mit den Zuschüssen für Einzelmaßnahmen also alle Maßnahmen, die keine Effizienzhausstandards erreichen. Dies trifft beispielsweise auf eine einzelne Dachsanierung, eine Außenwandsanierung oder einen gesonderten Fenstertausch zu. Bei der Höhe der Förderungen hat sich hier nicht geändert, hierfür gibt es nach wie vor 20 %, so Udo Benz.

Gerade Heizungserneuerungen werden nun mit der BEG-Förderung unterstützt. Hierfür erhalten Hausbesitzer, wie gehabt, zwischen 20 % und 45 % Fördermittel, gerade beim Austausch alter Ölheizungen.

Die Zeiten, in denen das Kleingedruckte rund um die Fördermittel für jeden einfach zu durchschauen war, sind lange vorbei. Dafür gab es nie so hohe Förderungen wie heute. Und wie man diese erhält, erklären die unabhängigen Energieberater der Ortenauer Energieagentur (0781 9246190) kostenlos. Den Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern wird hier aufgezeigt, wieviel Geld sie für Ihre Sanierung erwarten können und wie sie an dieses Geld herankommen. Dann ist es also am Ende doch wieder relativ einfach.