Auszeichnung der Stadt Ettenheim durch die nationale Klimaschutzinitiative des BMU zur LED Umrüstung der Straßenbeleuchtung

10. Dezember 2018

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemission leisten.

Die Stadt Ettenheim beteiligt sich jährlich an der Initiative durch die Umrüstung auf energiesparenden LED-Leuchten und leistet damit einen weiteren Beitrag zur Verminderung des CO²-Ausstoßes. Zusätzlich dazu wird der jährliche Stromverbrauch zum Betrieb der Straßenbeleuchtungsanlage reduziert und Kosten eingespart.

Für die Umrüstungsmaßnahmen aus dem vergangenen Jahr auf LED-Technik wurde die Stadt Ettenheim nun mit einem Zertifikat der nationalen Klimaschutzinitiative für ihren Beitrag zum Klimaschutz ausgezeichnet.

Wie Udo Schneider vom Tiefbauamt berichtet, gibt es in der Stadt und den Ortsteilen insgesamt 2004 Straßenleuchten, wovon 50 % bereits auf energiesparenden LED-Leuchten umgerüstet worden sind. Die restlichen noch nicht umgerüsteten Natriumdampfleuchten werden über Dämmerungsschalter bedarfsgerecht betrieben. Die Umrüstung der restlichen Natriumdampfleuchten ist ebenfalls geplant.

Der Gemeinderat stellt dazu jährlich 50.000 € zur Verfügung. In ausgewählten Straßenzügen der Kernstadt wurden damit in diesem Jahr insgesamt 100 Leuchten von Natriumdampfleuchten auf LED Leuchten umgerüstet.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Bürgermeister Bruno Metz hob lobend hervor, dass die nationale Klimaschutzinitiative damit zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort beiträgt. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Der Antrag der Stadt Ettenheim wurde im August 2017 mit einem Betrag von 9.873 Euro bewilligt. Insgesamt sind bei der Maßnahme Kosten in Höhe von 50.000 Euro entstanden. Träger des Projektes war das Forschungszentrum Jülich.

Die Umrüstung erfolgte in der Freiburger Straße, Rheinstraße, Otto-Stoelcker-Straße, J.-B.-v.-Weiß-Straße und in der Franz-Gschrey-Straße.

Durch die energiesparenden LED-Leuchten kann der Stromverbrauch künftig um circa 37.500 kWh pro Jahr reduziert werden. Dies entspricht einer Verminderung des CO²-Ausstoßes um circa 22 Tonnen pro Jahr. Es können dadurch jährliche Kosten für den Strombezug in Höhe von 6.000 Euro eingespart werden.

Nach Vorlage des Bewilligungsbescheids für 2018 ist die Umrüstungen von 85 weiteren Natriumdampfleuchten in der Hauptstraße und Weinstraße in Münchweier sowie der Münstertalstraße in Ettenheimmünster geplant.

Auch durch die Absenkung der Natriumdampfleuchten zwischen 23:30 bis 5 Uhr morgens auf rund 50 Watt wird der Stromverbrauch weiter gesenkt. Während die alten Quecksilberlampen ihr Licht diffus streuen, strahlen die modernen Leuchtdioden der LED-Technik gezielt auf den Boden. So kommt das Licht dort an, wo es hin soll. Das schont die Umwelt, denn die zeitgemäßen Lampen strahlen weniger in den Ettenheimer Nachthimmel und stören damit auch weniger nachtaktive Tiere.