

| 1225 | ist Münchweier bereits ein Dorf und eine Pfarrei. In diesem Jahr bestätigt Papst Honorius III. dem Kloster Ettenheimmünster seine damaligen Besitzungen, darunter auch Münchweier als "monachorum villa". Schon damals waren die Banngrenzen, die Bannscheidung, zwischen Münchweier und Münstertal genannt. |
| 1415 | Verkauf an das Kloster. Münchweier wird somit völlig freies Eigentum des Klosters. Der Abt ist nun nicht nur geistlicher Oberer, sondern auch Landesherr. Ein wichtiger Stützpunkt des Klosters war der Dinghof (Fron- oder Maierhof) in Münchweier. |
| 1495 u. 1498 | erlaubt Kaiser Maximilian I. dem Kloster, in Münchweier am 21. September und am 25. April je einen Jahrmarkt abzuhalten. |
| 1502 | Genehmigung zur Abhaltung eines Wochenmarktes am Montag |
| 1551 | Abt Quirin Weber baut einen Klosterweinkeller (heute Kirchberg Nr. 17). Der Türsturz über dessen Kellereingang mit dem Wappen des Abtes und der Jahreszahl 1551 ist noch vorhanden (Kirchberg Nr. 38). |
| 1740 | Alle Klosterorte, auch Münchweier, müssen dem Fürstbischof von Straßburg huldigen und ihn als Landesfürsten anerkennen. Der Abt ist somit nicht mehr Landesherr. |
| 1771-1775 | Kauf des ersten Gemeindewaldes in der Leberhurst (zusammen 45 Morgen) |
| 23.04.1803 | Das Benediktinerkloster Ettenheimmünster wird aufgelöst (Säkularisation). Landesherr wird der Markgraf von Baden, 1806 der Großherzog von Baden. |
| 1828 | Bau der neuen Pfarrkirche. |
| 1840 | Bau des neuen Schul- und Rathauses (Kirchberg 3). |
| 1846/47 | Infolge Missernten herrscht in Münchweier große Not. Es wird eine Suppenanstalt eingerichtet. Viele wandern aus, das Ortssippenbuch nennt 143 Auswanderer. |
| 22.12.1893 | Eröffnung der Schmalspurbahn Kappel-Ettenheimmünster. |
| 1904 | Übergang des Grundstücks Lgb. Nr. 118 mit der Pfarrkirche von der politischen Gemeinde an die katholische Kirchengemeinde. |
| 1907 | Bau der Trinkwasserversorgung. |
| 12.12.1966 | Erster Schultag in der neuen Schule. |
| 01.12.1971 | Münchweier wird Stadtteil von Ettenheim. |