Überprüfung der Standfestigkeit von Grabmalen

12. September 2017

Die Stadtverwaltung ist auf Grund von Unfallverhütungsvorschriften gesetzlich verpflichtet, die Standfestigkeit der Grabmale auf den gemeindlichen Friedhöfen mindestens einmal jährlich zu überprüfen. Diese Überprüfung wird voraussichtlich in der 37. Kalenderwoche, am 15.09.2017 und 16.09.2017 stattfinden.

Wie die Friedhofsverwaltung mitteilt, gibt es verschiedene Ursachen, warum ein Grabmal nicht mehr standsicher ist. So kann die Verdübelung zwischen Grabmal und Sockel nicht ausreichend sein oder die Standfestigkeit nachträglich durch Witterungseinflüsse oder das Senken des umliegenden Erdreichs verloren gegangen sein. Die Überprüfung der Standfestigkeit dient der Sicherheit, der auf dem Friedhof tätigen Personen und den Friedhofbesuchern, denn durch ein umstürzendes Grabmal kann eine Person erheblich verletzt, im schlimmsten Fall sogar getötet werden.

Die Stadt lässt die Überprüfung durch ein Fachunternehmen durchführen. Es wird dabei ein spezielles Messgerät eingesetzt. Gemäß den Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz muss die Prüfung nach einem festgelegten Verfahren durchgeführt werden. Dazu wird der Grabstein mit dem Prüfgerät am oberen Ende der Breitseite mit einer Druckkraft von 500 Newton = 51,8 kg belastet. Ein ordnungsgemäß aufgestellter Grabstein darf nach Ansicht aller Experten bei dieser Prüfmethode nicht schwanken oder gar umfallen.

Grabmale bei denen die Standsicherheit nicht gewährleistet ist werden durch einen Aufkleber markiert und die Nutzungsberechtigten aufgefordert für die Standsicherheit zu sorgen. Der Nachweis über die vom Fachmann durchgeführten Arbeiten ist der Friedhofverwaltung vorzulegen. Es wird darauf hingewiesen, dass im Schadensfall die Nutzungsberechtigen haften.

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen der Friedhofsverwaltung, Tel.: 07822 432-231 gerne zu Verfügung.