Jugendpolitikworkshop Jugend beWegt: Positives Resümee der Schüler und Lehrer

10. April 2017

Zu einer Nachbesprechung und Manöverkritik an den Jugendpolitikworkshops trafen sich vergangene Woche die Schulvertreter und Klassensprecher der Ettenheimer Schulen. Eineinhalb Wochen hatten die Achtklässler im Rathaus über jugendrelevante Themen wie Mobilität, Wählen ab 16, Stärken und Schwächen Ettenheims, Integration und viele andere Themen aktiv diskutiert. Über 400 Schüler waren insgesamt an 5 Tagen im Rathaus zu Gast. Bürgermeister Bruno Metz war beeindruckt vom Realitätsbezug, den lebendigen Diskussionen und dem Pragmatismus der Schüler. „Ich wurde auf viele Dinge aufmerksam gemacht, die wir bisher nicht gesehen haben und die nun angegangen werden“, erklärt der Rathauschef. Bürgermeister Bruno Metz nahm sich an allen Tagen Zeit für die Abschlussgespräche mit den jeweiligen Schulklassen und konnte auch manche Dinge auf Augenhöhe den Schülern erklären.

Die Bewertung der Schüler fiel durchweg positiv aus. Besonders die direkten Gespräche mit Bürgermeister Bruno Metz und der Landtagsabgeordneten Sandra Boser vermittelte den Schülern ernst und wahrgenommen zu werden. „Ich habe viel gelernt über Kommunalpolitik und hatte das Gefühl ernst genommen zu werden. Jede einzelne Person hat etwas zu sagen und kann sich einbringen“, erklärte Noah von der Heimschule St. Landolin. Auch Lea vom BIZ hatte sich wahrgenommen und angesprochen gefühlt.

Auch für die Vertreter der Schulen waren die Politikworkshops eine Bereicherung des Schulalltags. Christine Rieder vom Städtischen Gymnasium lobte die konstruktive Atmosphäre und hofft, dass die Ideen nun nicht verpuffen. Auch Vertrauenslehrer Thomas Axt von der Heimschule St. Landolin bekam von seinen Kollegen und Schülern positive Rückmeldungen. „Die Schüler haben gemerkt jemand hört ihnen zu und nimmt sie ernst“. Beate Ritter, Rektorin des August-Ruf-Bildungszentrums regte an, künftig einen weiteren Baustein in Form eines Workshops für interessierten Schüler anzubieten, um konkret an Projekten zu arbeiten. Die Unterstützung der Schulen sagten alle 3 Vertreter und Vertreterinnen zu.