Ettenheimer Weinmesse lädt schon zum 19. Mal ein

20. April 2017

Am Freitag und Samstag nach Ostern in der Ettenheimer Stadthalle Pauschalpreis 15 Euro

„Wo aber der Wein fehlt, stirbt der Reiz des Lebens“. Die von Euripides, dem griechischen Dichter (480-407 v.Chr.) heraufbeschworene Tragödie kann die Weinliebhaber unserer Raumschaft nicht erschrecken. Die Menschen hierzulande wissen, dass sie in einer Landschaft wohnen, in der sich Klimagunst und Winzerkunst Jahr für Jahr in wundervollen Tröpfchen niederschlagen. Sie wissen auch, dass es hierzulande regelmäßig Events gibt, bei denen die Weinliebhaber (und solche, die es im Laufe dieser Events endgültig werden) im Gespräch mit den Winzern und anderen Weinliebhabern eine besondere Beziehung zu diesem alten, edlen Kulturgut aufbauen können.

Die Ettenheimer Weinmesse gehört zweifelsfrei zu diesen Events. Am Freitag und Samstag nach Ostern, 21. und 22. April, jeweils 19 bis 23 Uhr, steigt sie in der Ettenheimer Stadthalle bereits zum 19. Mal. Die Winzergenossenschaft Münchweier-Wallburg-Schmieheim sowie die privaten Weingüter Bieselin, Isele, Jäger und Weber stellen dabei traditionsgemäß vor allem jüngere Jahrgänge an und zeigen dabei auf, worauf sich die Liebhaber von Weinen, Sekten und Seccos für die kommende Saison freuen dürfen.

Weinrouten als Orientierungshilfe

Als hilfreich werden dabei Jahr für Jahr die ausgewiesenen Weinrouten empfunden, die von vielen Messebesuchern als erste Orientierung durch das gesamte Angebot von rund hundert angestellten Tröpfchen genutzt werden. Je nach momentaner Stimmung oder persönlicher Vorliebe gibt es da die Route der Frühlings- und Sommerweine, die Burgunderlinie, die Rotwein-Route oder die Linie der Süßen/edelsüßen Weine. Jeder teilnehmende Betrieb hat für diese Routen seine besondere Empfehlung parat. Selbstverständlich können die Routen jederzeit verlassen werden, kann der Messebesucher auf neuen Routen auf Entdeckungstour gehen.

Als weiterer Anreiz der Ettenheimer Weinmesse sehr geschätzt: die Möglichkeit, den/die bevorzugten Weine, Sekte oder Seccos während der Messe mit zehnprozentigem Messe-Rabatt zu bestellen. Das gilt in diesem Jahr auch noch einmal für die Produkte der Winzergenossenschaft Ettenheim, die sich bekanntlich inzwischen aufgelöst hat. Und auch in diesem Jahr ist für kulinarische Stärkung, erneut durch das Gasthaus Lamm, gesorgt. Für optische  Blickfänge sorgen in diesem Jahr „Bilder von Weinkellern“, zusammengestellt vom Ettenheimer Stuckateur Uwe Marko.

Hohe Akzeptanz der Messe

Zur Eröffnung am Freitagabend gibt die amtierende Breisgauer Weinprinzessin Bianca Herbstrith der Veranstaltung die Ehre. Sie wird mit Schirmherr Bürgermeister Bruno Metz die 19. Weinmesse eröffnen. Welchen Stellenwert diese Ettenheimer Veranstaltung längst einnimmt, zeigte sich im vergangenen Jahr einmal mehr sehr deutlich. Zu den vielen Messebesuchern und der zahlreich vertretenen politischen Prominenz ließen es sich nicht weniger als acht amtierende und ehemalige Weinhoheiten nicht nehmen, die Besonderheit der Ettenheimer Weinmesse durch ihren Besuch zu unterstreichen.  Sie dürften sich in diesem Jahr genauso willkommen fühlen wie all die Besucher der Weinmesse.

Wie meinte doch Platon, der griechische Philosoph und Begründer der abendländischen Philosophie (427-348 v.Chr.): „Der Wein ist ein Geschenk der Götter; sie haben den Wein dem Menschen aus Erbarmen gegeben.“ Den Menschen möchte man sehen, der für sich in Anspruch nimmt, des Erbarmens der Götter nicht zu bedürfen!